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Die Mitglieder des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie in Anhalt-Bitterfeld haben drei weitere Projekte für Vielfalt und Teilhabe bewilligt.

Nach einer intensiven Antragsberatung durch die externe Fachstelle, angeliedert beim Jugendclub ´83 e.V., können sich der Förderverein der  Synagoge Gröbzig und der Verein Frauen helfen Frauen e.V. über eine Förderung freuen.

Mit den zusätzlichem Mitteln wollen die Aktiven in Gröbzig eine
Begegnung jüdischer und arabischer Kultur ermöglichen. Die Mittel die der Verein Frauen helfen Frauen e.V. erhält sollen die Aktionen zum  internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ ermöglichen und das Projekt: "Raus mit der Sprache, Mädels!" unterstützen.

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„Und wie viel verdient man dann so als Bürgermeisterin?“, Roberts Interesse am Amt des Bürgermeisters ist geweckt. Natürlich muss der Schüler der Sekundarschule Muldenstein da auch die Verdienstaussichten prüfen. Erfahrung würde er mitbringen.

Seit Beginn des Jahres ist er stellvertretender Bürgermeister in der virtuellen Gemeinde Muldcraft. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der „Minecraft-AG“ plant und baut er im namensgebenden Computerspiel an „seiner“ Stadt auf dem Projektserver von Jugend im Land 3.0.

Da auch eine digitale Gemeinschaft rasch auf Probleme und Herausforderungen stößt, die mit denen von Kommunen in der realen Welt vergleichbar sind, suchten die Schüler Rat und Unterstützung bei Petra Döring, Bürgermeisterin der Gemeinde Muldestausee. Beeindruckt von der regen Bautätigkeit muss sie schmunzeln, als Hochhäuser und ein Flughafen gezeigt werden.

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Ende März trafen sich die Mitglieder des Begleitausschusses, kurz BgA, um über Förderungen des landkreisweiten Aktionsfonds zu entscheiden. „Der BgA ist ein ehrenamtliches Gremium der lokalen Partnerschaft für Demokratie, dem Vertreter aus Gemeinwesen, Wirtschaft und Verwaltung angehören“, erklärt Stephan Meurer.

Der Mitarbeiter der externen Fach- und Koordinierungsstelle, die beim Verein Jugendclub ´83 e.V. angesiedelt ist, moderiert den Entscheidungsprozess. Für den Demokratieberater war besonders erfreulich, dass erstmals Vertreter des Jugendforums am Entscheidungsprozess beteiligt waren. Damit werde deutlich, dass junge Menschen politisch teilhaben und selbstbestimmt mitgestalten können.

Der Wolfener Jugendclub ´83 e.V. (JC ´83) erlebte am vergangenen Samstag eine besondere Premiere. „Das landkreisweite Jugendforum der Demokratiepartnerschaft begann in der offenen Kinder- und Jugendbildungseinrichtung mit der Arbeit“, freut sich Stephan Meurer, Mitarbeiter im JC ´83, über einen gelungen Auftakt. In entspannter Atmosphäre machten sich die jungen Menschen daran, für sie relevante Themen zu identifizieren und Kriterien für die Vergabe des Jugendaktionsfonds für Demokratie zu erarbeiten.

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Am 13. März sind Landtagswahlen. Ein Termin, der nicht nur für die "Ü18-Generation" wichtig ist. Auch die junge Generation soll teilhaben und mitbestimmen: Denn wer kann besser entscheiden, wenn es um Fragen wie Bildungsqualität, Lehrermangel oder soziale und kulturelle (Freizeit-)Einrichtungen geht?

"Es ist für die Sekundarschule Muldenstein ein besonderes Anliegen ihren Schüler*innen ein eigenes Wahlrecht einzuräumen und Meinungsbildung zu fördern", erklärt die Schulsozialarbeiterin Katja Siebert.

Durch die Initiative der U18-Wahl des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt e. V., war es der Sekundarschule möglich am 4. März ein "eigenes Wahllokal" zu eröffnen, das 142 Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren nutzten.