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Landkreis unterstützt demokratisches Bündnis in Bitterfeld-Wolfen

Anfang Juni kamen Akteure aus Gemeinwesen, Mitwirkende der Gewerkschaften, externe Fachkräfte der Opferberatung sowie Verantwortliche aus Kommunalpolitik und Verwaltung zusammen, um die Anschläge gegen Mitarbeitende und Einrichtungen demokratischer Parteien, Gewaltakte gegen junge Menschen, Brandanschläge auf eine Einrichtung oder verbale Entgleisungen gegen ausländische Mitbürger*innen in Bitterfeld-Wolfen zu analysieren.

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Anschläge gegen Mitarbeitende und Einrichtungen demokratischer Parteien, Gewaltakte gegen junge Menschen, Brandanschläge gegen Jugendeinrichtungen oder Nötigung von ausländischen Mitbürgern. Das sind die Themen mit denen Bitterfeld-Wolfen gegenwärtig öffentlich wahrgenommen wird.

„Diese Straftaten müssen durch die Polizei aufgeklärt und durch die Staatsanwaltschaft strafrechtlich verfolgt werden“, fordern die Mitglieder der landkreisweiten Partnerschaft für Demokratie, in einer Stellungnahme.

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Jugendforum in Anhalt-Bitterfeld setzt auf Mitbestimmung

„Mädchen und Jungen zwischen 14 und 24 können im neuen Jugendforum mitwirken“, wirbt Cornelia Geißler aktive Mitmachende. Die Leiterin des Wolfener Jugendclub ´83 e.V. ist, gemeinsam mit den Mitarbeitenden der landkreisweiten Fachstelle für Demokratie, für die Umsetzung des

Bundesprogrammes: Demokratie leben! verantwortlich. „Ein aktives Jugendforum, das den Jugendaktionsfonds verwaltet und entscheidet, welche Jugendinitiative Geld erhält, ist ein wesentliches Element der Partnerschaften für Demokratie in Anhalt-Bitterfeld“, erklärt die Diplom-Sozialpädagogin.

Demokratie leben! ist der Titel einer bundesweiten Förderinitiative, die unter anderem das Ziel hat, Teilhabe und Mitbestimmung junger Menschen zu stärken. „Daher freuen wir uns, dass der Jugendclub ´83 e.V. als Teil eines Modellprojektes in Sachsen-Anhalt fungiert“, freut sich Stephan Meurer, Mitarbeiter der Wolfener Kinder- und Jugendeinrichtung.

Gemeinsam mit Partnern aus dem Burgenlandkreis und dem Landkreis Stendal wolle man zunächst in Muldenstein und später in Raguhn und anderen Regionen mit jungen Menschen Demokratie erlebbar gestalten.

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Interessierte und engagierte Nachbarn können, ab dem 30. April, im Haus der Diakonie (Bitterfeld), wöchentlich mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen und sich Kennen lernen.

Immer von 16:00 bis 18:00 Uhr wolle man bei "Brot und Salz", dem Symbol für willkommene Gäste, Raum des Miteinanders bieten und gleichzeitig allgemeine Informationen sowie ehrenamtliche Unterstützungen für eine gelingende Integration vermitteln.