(Friedens-)Bildung ist aus Sicht des Jugendclub´ 83 e.V. das wirksamste Mittel gegen Intoleranz. Erziehung zur Toleranz klärt über die kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen und religiösen Wurzeln von Intoleranz auf und damit über die tieferen Ursachen von Gewalt und Ausgrenzung. Sie hilft jungen Menschen bei der Ausbildung ihrer Fähigkeit zur unabhängigen Wertung, zum kritischen Denken und zur moralischen Urteilsfähigkeit.

Jugendliche der Sekundarschule I (Wolfen-Nord) und der Sekundarschule Muldenstein besuchten vom 10. bis 14. Mai das Dr.-Korczak-Kinderdorf, das KZ Auschwitz  II / Birkenau, die Schindler Werke Krakau und Kreisau.

"Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen schwarzen und weißen Völkern” – Dieser zutiefst rassistischen Aussage stimmten einer Studie der Universität Bielefeld  aus dem Jahr 2008 fast jede*r dritte Bundesbürger*in zu.

Vielleicht stutzt ihr jetzt: Wie kann das sein? Warum sind rassistische Ideologien immer noch so ein fester Bestandteil der Gesellschaft? Und was können wir, on- und offline, dagegen tun?

Im Dossier von no nazi net präsentieren wir euch die wichtigsten Artikel, Daten und Fakten zum Thema Rassismus.

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Die Schüler in Sachsen-Anhalt können in diesem Jahr kostenfrei zu den Gedenkstätten im Land fahren. Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt bei der Anreise mit Bus oder Bahn alle Kosten.

Das Angebot gilt, solange das Budget ausreicht. Laut Landeszentrale bieten in diesem Jahr eine Reihe historischer Jubiläen Anlass, sich mit der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. So wird 2014 unter anderem an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und die Friedliche Revolution vor 25 Jahren erinnert.

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh hatte die Kooperation zwischen der Landeszentrale und der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt angeregt. "Am Geld sollte ein Besuch in diesem Jahr der Erinnerung jedenfalls nicht scheitern" sagte der SPD-Politiker.

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Wie kann man das Thema Nationalsozialismus und Judenverfolgung mit Schülerinnen und Schülern ab der vierten Klasse thematisieren? Zu dieser Frage hat das Anne Frank Zentrum ein neues Lernmaterial entwickelt. 

Es besteht aus 69 Karteikarten, die auf der Vorderseite Alltagsgeschichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen enthalten. Auf der Rückseite sind jeweils drei didaktische Fragen abgedruckt. Zur Bearbeitung der Fragen werden insgesamt 15 Umgangsweisen vorgeschlagen, die auf separaten Karten erklärt werden. Einige der Fragen verweisen auf insgesamt 10 Artikel der UN-Kinderrechtskonvention.

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„In Bitterfeld lebten bis zum Beginn des 2. Weltkrieges viele Menschen jüdischen Glaubens und prägten das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Chemieindustriestadt“, weiß Diana Schmidt, Mitarbeiterin des Kreismuseums Bitterfeld. Die Geschichte und Geschichten, beispielswiese von jüdischen Chemikern, die neben evangelischen oder katholischen Forschern in den elektro-chemischen Fabriken arbeiteten, soll künftig erforscht und jugendgemäß dokumentiert werden. Gefördert über das Leo Baeck Programm der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ können sich Jugendliche mit der Industrie- und Heimatgeschichte auseinandersetzen.