neuer rechner

Unverhofft kommt zwar nur einmal, dafür aber richtig und noch vor dem Fest! Das Projekt „Jugend im Land 3.0“ freut sich über eine Erweiterung des "Fuhrparks".

2017 kann dann mit insgesamt fünf Laptops in der AG an der Gemeinschaftsschule Muldenstein das neue Projektjahr eröffnet werden. Für viele Formate rund um Minecraft hat sich das Arbeiten in 2er-Teams bewährt, fortan werden bis zu 10 Jugendliche gleichzeitig aktiv ihre Vorstellungen und Wünsche digital realisieren.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Fördermittelgebern und der LAGFA, die dieses tolle Projekt für die Region Anhalt-Bitterfeld ermöglicht haben und auch die Fortführung sichern!

#jugendimland

 

Ubergabe der Tueten
Unter diesem Motto startete im Oktober 2016 eine Aktion des Landkreises Anhalt-Bitterfeld im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit".

Konkret geht es um Bäckertüten, die mit dem Logo der Partnerschaft für Demokratie bedruckt sind. Der Landkreis wirbt damit für eine gelingende Willkommenskultur, für Toleranz und Demokratie in Anhalt-Bitterfeld.

Diskussion
 … oder zumindest in den nächsten Laden.

Ein Wunsch von vielen der Bewohner*innen des Hauses Wichern der Diakonie. Am letzten Mittwoch waren die Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl Bitterfeld-Wolfens eingeladen, sich diese anzuhören und gemeinsam zu diskutieren, was umsetzbar ist.

Hohe Bordsteine, löchrige Gehwege und darauf abgestellte Autos sind ein großes Problem für Menschen, die mit Rollstühlen oder Rollatoren unterwegs sind. Jan Kiese(SPD) regte eine „Rollitour“ an, um gemeinsam mit Politik und Verwaltung tägliche Wege zu begehen bzw. zu berollen und zu prüfen. Etwa 2 cm hohe Kanten bei abgesenkten Steinen sind für Sehbehinderte mit Stock wiederum wichtige Orientierungshilfen, betonte Egbert Flämig (parteilos).

Jugendliche im Gespraech
Wäre Demokratie Teil der kommunalen Aufgabenstruktur, wäre sie „pflichtige“ oder „freiwillige“ Selbstverwaltungsaufgabe? Wäre sie mehr Müllbeseitigen oder mehr Badengehen, Pflicht oder Kür? Keine leichte Frage …

Überhaupt ist die anstehende Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen keine einfache Entscheidung. Was kann diese eine Person an der Spitze der Stadt überhaupt bewegen, ein kleiner König in seinem Reich oder ein bloßer „Händeschüttler“ ohne Macht und Geld?

Schuelerband
Dass „Gemeinsam“ ernst gemeint ist, verdeutlicht der große Saal der Stadthalle Zerbst von Anfang an: Projektvorstellung, Rahmenprogramm, Arbeitsgruppen, Imbiss alles findet Platz in einem einzigen Raum und fast 100 Besucher*innen sind aktiv.

Ob konzentriertes Murmeln in den Workshops, lebhafter Austausch in den Pausen oder kräftige Klänge der CIERVISTI-Schülerband „No Name“, das ist der vielfältige Sound von Aktiven aus Jugend, Politik, Vereinen, Initiativen und Verbänden der Stadt Dessau-Roßlau und des Kreises der Vielfalt Anhalt-Bitterfeld.

„Dieser Blick über den Tellerrand, also was passiert in einer eher ländlichen, was in einer eher städtisch geprägten Partnerschaft, der war uns besonders wichtig,“ betont Steffen Andersch von der externen Fach- und Koordinierungsstelle Dessau-Roßlau. Er führt weiter aus: „da muss in manchen Bereichen das Rad nicht neu erfunden werden, in anderen sind frische Impulse für Projektideen und Umsetzungsmöglichkeit wichtig.“

Frische Impulse lieferten auch Schüler*innen aus beiden Regionen. Teils bereits in den Jugendforen aktiv, teils daran interessiert konnten sie sich in einer eigens eingerichteten Begegnungszone austauschen.