Wappen
Köthen steht aktuell im Fokus der Öffentlichkeit. Der Tod eines Bewohners der Stadt und die vorausgegangenen gewalttätigen Auseinandersetzung mit zwei Männern mit Migrationsgeschichte lassen die Emotionen hochschlagen: besonnene Trauer und Wut bis hin zu rechtsextremer Stimmungsmache umfassen das Spektrum.

Der Vorfall fällt in eine Zeit, die durch die Entwicklungen in Chemnitz und anderswo bereits hochgradig aufgeladen ist und er hat das Potential all denen in die Hände zu spielen, die für  Hass, Ausländerfeindlichkeit und nationalistische Menschenverachtung stehen.

Die Aktiven in den Partnerschaften für Demokratie in Anhalt-Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Roßlau sind gefordert, alle Kräfte der Zivilgesellschaft zu unterstützen und dieser Entwicklung aktiv entgegenzuwirken. Viele Menschen setzen sich oft leise und mit großem, ehrenamtlichem Engagement für Weltoffenheit, Vielfalt, Toleranz sowie Gewaltfreiheit in Dialog und Taten ein.

Ausstellung

Das erste Mal in Halle … die Maker Faire macht Station an der Saale!

Maker Faire? Das heißt, alle, die techaffin, neugierig, 3D-druckend, lötend, programmierend und und und unterwegs sind hatten am letzten Juni-Wochenende ihr Mekka in der Saale-Stadt.

Mittendrin der 83er mit den Projekten: „EinPlatinenJugendlicher – 1*:)“ und „Jugend im Land 3.0“.

Faehnchen im Wind
Bei viel Sonnenschein startete am Mitt Juni das Ideenlabor. Ein gelungener erster Aufschlag Richtung Jugendforum der Partnerschaft,

Mit guter Laune wurden von Sommerkino, über Camping, bis WLAN in der Schulkantine viele Ideen auf kleine Fahnen gebracht, und in den Sand des Baari-Strandes am Bitterfelder Hafen gesteckt.

Nun heißt es einen neuen Termin finden, Freunde und weitere Interessierte dazu zu holen und zu schauen, welche Idee als erstes von "einem Fähnchen im Wind" zu einem fertigen Projekt werden soll, das auch bei anderen jungen Menschen Begeisterungsstürme auslöst. Getreu der Liedzeile: Alles muss klein beginnen, lass etwas Zeit verrinnen. Es muss nur Kraft gewinnen, und endlich ist es groß.

Gestaltung und Mitwirkung im Jugendforum steht allen Kindern und Jugendlichen der Stadt Bitterfeld-Wolfen zwischen zwölf und 24 Jahren jederzeit offen.

Projektabschluss
Projektabschluss für alle Sinne – Das fertige Buch „Jette sucht einen Partner“ kehrt an die Förderschule „An der Kastanie“ in Bitterfeld zurück.

Die selbstgemalten Bilder waren in den druckfrischen Büchern zu sehen, Autor Peter Hoffmann verschaffte allen Anwesenden eine Hörprobe der Geschichte und vor der Schultür roch es nach frischem Rindenmulch, der um den neugepflanzten "Baum des Jahres 2018" verteilt war.

Geschmacklich rund wurde es mit verschiedenen Kostproben der Ess-Kastanie.

Die externe Fach- und Koordinierungsstelle der Demokratiepartnerschaft in Bitterfeld-Wolfen gratuliert zu dem gelungenen Projekt, das Dank vieler verschiedener Partner gelingen konnte: von der Baumschule Voigt aus Priorau über das inklusive Gastro-Team der Diakonie bis hin zum Stadthof Bitterfeld-Wolfen und der Försterin der Goitzsche.

Allen Schüler*innen wünschen wir viel Freude an ihrem Buch!

Spende
Den symbolischen Scheck für eine 800 Euro-Spende hat Jan Korte im Mai an den Jugendclub 83 e.V. (Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt) übergeben.

Mit dem Geld hat der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. eine vom Jugendclub organisierte Gedenkstättenfahrt von Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Muldenstein nach Auschwitz und Krakau unterstützt.

Die Initiative zu der Fahrt entstand aus einem Zeitzeugenprojekt zur Zwangsarbeit in der AGFA-Filmfabrik Wolfen.

In Polen konnten die Schülerinnen und Schüler Kontakt mit Zeitzeugen haben und die Gedenkstätten des KZ Auschwitz, sowie die Schindler-Werke in Krakau besuchen.

Ziel der Fahrt war nicht nur, junge Menschen für die Geschichte, für Zeichen von Ausgrenzungen und Stereotype im Alltag zu sensibilisieren, sondern auch der Austausch zwischen deutschen und polnischen Kindern und Jugendlichen im Dr.-Korzak-Kinderdorf.