Anfang Mai wurde ein neues Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit vorgestellt. Damit sollen auch die Initaitven zur "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" oder andere Angebote zur Demokratieförderung unterstützt werden. Das stärkt Eure und unsere Aktivitäten und Projekte in Sachen Demokratie und Toleranz.

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Am 9. und 10. Mai 2012 fand das Zukunftslabor von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in Berlin statt. Eingeladen waren Multiplikatoren des Netzwerks, um über die Frage zu diskutieren: Welche Ziele, Wege und Strukturen braucht das stetig wachsende Courage-Netzwerk, um die innovative und zeitgemäße Arbeit gegen jede Ideologie der Ungleichwertigkeit nachhaltig fortsetzen zu können?

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Die Comenius-Sekundarschule in Salzwedel wurde als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet. Kultusstaatssekretär Dr. Jan Hofmann überbrachte bei der Auszeichnungsveranstaltung seine Glückwünsche. Damit tragen nun seit der ersten Verleihung im Jahr 2003 insgesamt 70 Schulen in Sachsen-Anhalt diesen Titel.

"Mehr als 750.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland lernen inzwischen an einer "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Das Praxishandbuch "Nazis Nerven! - Jugendverbände gegen Nazi-Strategien wappnen" informiert nicht nur Jugendleiter/innen zum Umgang mit der extremen Rechten. Ganz konkret und mit viel praktischem Nutzen will eine neue Publikation der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände in Hamburg ein Handwerkzeug für die tägliche Gruppenarbeit an die Hand geben.

In einer Demokratie leben nicht nur Demokraten. Der Pluralismus und die verfassungsgemäße Toleranz gerät allerdings dann in Gefahr, wenn sich Einstellungen, Werthaltungen gegen das Ganze richten und manifest werden, sich organisieren. Beim Rechtsextremismus ist das seit langem der Fall. Die aufgedeckte Mordserie der Zwickauer Terrorzelle hat das öffentliche Bewusstsein dafür erneut aufgeweckt. Das ist auch bitter nötig. [...]

Denn der erste Reflex gegen auftretenden Extremismus ist in unserer Gesellschaft oft genug Ignoranz, Wegschauen und Wegducken, bei vielen Einzelnen, aber auch in Medien und staatlichen Institutionen.